Über die Ironie des Lebens

Gegenwind

Ahhhhh.

Wieso funktioniert denn ausgerechnet jetzt mein Blog nicht mehr?

Jetzt schreibe ich mittlerweile 3-gleisig ^^

Da ist gerade so viel, ich habe noch kein neues Tagebuch, nicht einmal einen Kalender, ich kann keine Termine aufschreiben, kann nicht schlafen, weil ich denke, irgendetwas tun zu müssen. 

Und mich macht es wahnisinnig, dass es mich wahnsinnig macht, dass ich die ganze Zeit daran denke, dass ich Ihn vielleicht nicht mehr sehe, weil er schon weg ist und... wieso ist mir das so wichtig? Aber noch einmal schreibe ich ihm nicht... wenn ich ihm wichtig bin, meldet er sich... aber das bin ich wohl nicht.

Eben war meine Cousine hier <3 Hatte schon Angst, sie nicht mehr zu sehen, denn sie war ja ein Jahr lang in Amerika.

Morgen dann ganz ganz viel organisatorischer Kram, Optiker, vielleicht Frisör aber eher nicht, Jeans und Regenjacke kaufen, alle müssen mir noch Fotos schicken, ich muss Wäsche waschen, Kündigungen schreiben UND einen Kalender kaufen (!!!)

Saß heute zum vielleicht letzten Mal auf meinem Pferd. Klingt das bescheuert? Nein. Ich weiß, wie schnell es geht. Letztes Jahr war ich nur drei Wochen weg und mein Dicker war einfach tot. Die Große muss nur eine schlechte Jagd haben im Herbst, dann ist es vorbei.
Vielleicht sehe ich sie niemals wieder...

Scheiße, ich freue mich so unglaublich, ich will unbedingt jetzt sofort schon weg. 

Aber ob ich das alles schaffe... mit Flug und so... alleine... Hilfe. 

Nur noch 10 Tage... und ich werde verrückt, denn in 2 Tagen ist er weg, wenn er das nicht schon jetzt ist...

4.8.09 00:28, kommentieren

Wütend

Und außerdem ertrage ich es nicht, wenn sie so abwertend über Leute redet, die mein Leben bedeuten oder bedeutet haben. Das macht mich krank.

Und sie tut es und rammt immer wieder diese Nägel in mein Herz und ich schweige, weil ich es nicht wieder kaputt machen will, dabei ist es doch genau deshalb kaputt gegangen.

Und ich stehe immer nur tapfer da, drücke die Hände auf die blutende Wunde und verkneife mir die Tränen, suche das, was ich vermisse, ignoriere alles, was ich so sehr zu hassen gelernt habe.

Es vernebelt meinen Kopf, sodass ich nicht mehr fähig bin, etwas für die Schule zu tun. Es macht mich apathisch und traurig und lässt mich so unsicher werden.

Liebe ich immer nur das Falsche?

Nein, sicherlich nicht. Ich liebe nur das, was mein Herz mir sagt und daran ist weiß Gott nichts falsch.

Alles ist aufgewühlt und durcheinander. Alles ist unordentlich und kaputt. So ist das, wenn man Vergangenes wieder ausgräbt. Man hängt sosehr daran, dass.... man sich selbst anfängt zu hassen.

Ich weiß nicht mehr, wohin ich noch gehen soll. Alles, was ich versuche, scheint nicht so ganz zu funktionieren. Die Zeit rennt mir davon und ich gerate zunehmend in Panik.

Sackgasse, Sackgasse, wieder eine Sackgasse. Ende, Wand, Gitter. Nichts.

Ich bin in meinem eigenen Käfig gefangen.

Die Angst macht mich noch kleiner. So winzig klein.

Warum tut sie das? Und warum tue ich das?

Es wird nie mehr so sein wie damals. Und wenn ich mich noch so sehr hier auf dem Boden winde und winsele.

Und ich halte den Mund, weil ich nicht schon wieder streiten will, so, wie vor Jahren. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht immer... immer... immer... verteidigen. Ich will nicht mehr verteidigen müssen. Aber ich will auch nicht... streiten.

Oh Gott, wo bin ich hier bloß wieder? Andauernd gerate ich in diesen Treibsand und du ziehst mich raus und ich falle einfach noch einmal hinein.

Ich verliere langsam meine Kraft. Und ich will nicht mehr fallen wie heute Mittag, als ich nur noch "Oh." sagen konnte, bevor mir die Schüssel aus der Hand fiel und die Küche vor meinen Augen verschwand und lauter schwarze Punkte mir die Sicht nahmen und ich nur noch die Hand ausstrecken konnte, um das Glas Cola aus der Hand meiner Mama zu nehmen. So fühle ich mich. Ständig. So, wie heute. Alles verblasst und ich rutsche kraftlos mit dem Rücken gegen den Schrank gepresst hinunter auf den Boden, ohne Kontrolle über mich selbst. Und irgendwann wird meine Mama nicht mehr da sein und mir ein Glas Cola reichen. Sie wird mich nicht mehr aufheben und die Schüssel nicht selbst abtrocknen.

Ich wollte gar nicht mehr schreiben. Weil ich sowieso schon zu abhängig bin. Aber... mein Kopf tut so weh, weil mich diese Dinge so belasten. All diese Dinge.

Und ich bin wütend auf den Kater, weil er mich nur ausgenutzt hat und wütend auf sie, weil sie sich im Gegensatz zu mir weiterentwickelt hat und wütend auf meinen Papa, weil er das Vorrecht hat, Sonntagabend um die gleiche Zeit zu baden, sodass ich nicht duschen kann, und ich bin auch wütend auf meine Hasen, die den ganzen Tag eine fröhliche Rammelparty neben mir feiern und nicht einmal wissen, wie ich mich dabei fühle. Ich bin wütend auf den abgenudelten PC, weil mein ICQ mich ständig kickt und ich nicht einmal vernünftig mit irgendjemandem reden kann.

Aber ich glaube, die größte Wut habe ich auf mich, weil ich diese Wut auf all diese Dinge überhaupt erst zulasse.

Oh God, I'm afraid it's time for you to pull me out of this again... 

3 Kommentare 18.3.07 22:30, kommentieren

Dies ist ein schwarzer Tag

Was für die Ohren. Und nein, es ist kein Fehler, dass da kein Bild zu sehen ist. Und ja, es ist Absicht, dass man dann am Ende doch ein Bild sieht. Hab eine Pause vergessen, zwischen letztem und vorletztem oder so. Nicht mein Problem.

Das ist einfach... ein Gefühlsfetzenvideo aus der Psyche eines abgestürtzten Falken. Viel Spaß dabei.



6.3.07 20:10, kommentieren

Grml

Ich hatte gestern Nacht einen sehr genialen Eintrag geschrieben. (Naja, er kam mir zumindest genialer vor als manche andere ^^)

Und, klar, ich hab extra vorher noch ausprobiert, ob ich noch eingeloggt bin, was ich auch war, als ich dann allerdings abschicken wollte, kam das niedliche Feld "Du hast dich ausgeloggt! Bitte Passwort erneut eingeben!" oder so. Klar, wenn ich das scheiß Passwort eingebe, ist mein Eintrag trotzdem weg.

Deswegen bin ich jetzt beleidigt. Und momentan schaffe ich es ganz gut mit dem Bloggerwahn abzuschließen.

Es gibt eben doch Dinge, die so u nwichtig sind, dass man sie am besten nicht aufschreibt.

27.1.07 15:22, kommentieren

...

 .... mit Alkohol ist alles laut und lustig und deprimierend

... ohne Alkohol ist alles laut, nicht lustig und deprimierend

Normalerweise würde ich jetzt depressiv hier herumsitzen und mir Gedanken machen, warum die Welt so ungerecht ist.

Allerdings sitze ich jetzt hier und denke mir, dass ich einfach zu blöd bin, um diese Welt zu verstehen. Ich bin zu trotzig, zu schnell beleidigt, zu unwürdig vielleicht.

But this world is not my world, this world is too big for me to live in it.

Ich hasse mich. Abgrundtief.

Wand. Kopf.

grrrr... 

29.12.06 01:06, kommentieren

Achja, Info Klausur war übrigens... wie mein Leben. Ziemlich verwirrend, zu kompliziert für mich und fantastisch, sobald sie vorbei war!

Nein Quatsch! Mein Leben läuft echt besser als diese Klausur heute morgen!

18.12.06 20:24, kommentieren

Oh du fröhliche

Oder auch nicht. Ich habe gar keine Lust mehr zu beschreiben, wie es mir geht. Weil... irgendwie ist das vollkommen sinnlos. Weil ich weiß, dass es anderen so viel schlechter geht.

Meine untere Körperhälfte rebelliert auch noch.

Und ich dachte, ich stumpfe ab. Aber das ist nicht so. Und ich bin echt schon ziemlich am sinken. Ich kämpfe meine innneren Kämpfe, jede Stunde wieder, während um mich herum in der Schule anscheinend alle irgendetwas toll finden. Heute war wie so ein schlechtes Hollywood Teenager Highschool Drama. Dieses panische rausrennen aus dem Klassenzimmer. Toilettentür auf und wieder zu knallen. Eigentlich gar nicht aufs Klo müssen und trotzdem in einer Kabine einschließen. Und kämpfen mit sich selbst, um bloß nicht in Tränen auszubrechen. Dabei weiß ich nciht einmal, wieso genau. Es war eben einfach so da. Und das ist echt schwer. Wenn man genau weiß, dass es das schlimmste wäre, in diesem Moment zu heulen, scheint es noch viel schwerer zu verhindern zu sein. Aber es geht. Mit viel Mühe. Meine Güte, wann habe ich das letzte Mal in der Schule geheult? In der 4. Klasse, als ich bei der Weihnachtsfeier auf die Treppe gekotzt habe.

Ja, ich bin voller Selbstmitleid. Aber hier bekommt man eben kein Mitleid. Hier bekommt man zwar sein Essen gekocht und die Wäsche gemacht aber so eine Art Zuneigung fehlt in letzter Zeit ziemlich. Und das in der Weihnachtszeit. Selbst mein Captain bekommt liebevoll den Rücken geputzt, während er schläft.

Und morgen... das geht einfach nicht. Ich kann nicht noch eine schlechte Abreit zurück bekommen. Schlecht in Anführungszeichen. Schlecht im Vergleich zur Gesamtheit.  Wenn die Personen, an die ich mich zur Zeit noch klammere, irgendwann nicht mehr da sein sollten... dann ist es endgültig vorbei mit dem kleinen bisschen Motivation.

Ausgebrannt. Ich bin leer. Völlig. Ich brauche Energie, aber eigentlich nützt es mir nichts, denn ich verschwende sie nur.

Ich verschwende meine Zeit.

Und ich bin so furchtbar... ich bin ein richtiger Unmensch und kann nichts dagegen tun. Glaube ich.

 

14.12.06 20:57, kommentieren